In Newark angekommen ging es dann die Amerikanische Grenze zu ueberqueren, was einfacher werden sollte als gedacht, da Carola mir den Anlass gab zu vermuten, dass Amerikaner etwas aengstlich um Ihre Sicherheit sind.
Carola meinte, dass ich ander Grenzkontrolle bloss nicht sagen sollte das ich meine Freundin (girlfriend) besuche, da dann die Beamten davon ausgehen, dass ich nicht wieder nach Hause fliege.
In Amerika gibt es nicht nur im Supermarkt nein auch an der Grenze ins Land der unbegrenzten Moeglichkeiten ein anderes Warteschlangenprinzip. Alle Leute stellen sich in eine Schlange.
Als Deutscher kennt man ja das Warten auf die Bahn und ist daran gewoehnt Verspaetungen in Kauf zu nehmen. Also reihte ich mich flux in die Reihe ein und beobachtete das Specktakel der anderen Deutschen Trottel, die sich versuchten vorzudraengeln, indem sie einfach eine Schleife der Schlange versuchten zu ueberspringen.
Ein Freundlicher Schwarzer securitz-officer zog sie aus der Schlange heraus, mahnte sie an, worauf die meisten natuerlich kein Wort verstanden und durften sich wieder ganz hinten einreihen.
"Wie es sich gehoert dachte ich nur."
Nach etwa 45 Minuten war ich endlich an der Reihe meinen Immigrationsablauf zu beschreiten.
Der Officer nahm meinen Reisepass, das Formular und ein extra Formular fuer Zollimporte entgegen, nahm meine Fingerabdruecke von beiden Haenden machte ein Foto und began die Fragerei, was mir einfiele ausgerechnet in die USA zu fliegen.
Was wollen Sie hier?
Wie lange bleiben Sie?
- erstmal die allgemeine Lage abchecken -
Was machen Sie? Arbeiten?
- Nein ich studiere?
Achja, was denn?
Wieviel Bargeld haben Sie dabei?
Haben Sie eine Creditkarte?
Als ich dann schlussendlich diese Frage mit Yes indeed Sir! beantworte, oeffnete sich der Sesam, da ich wohl Liquide genug erschien.
Fotos von dieser Strapaze waren aber nicht erlaubt :-) ich koennte ja terroristische Informationen an das fremde Germany uebermitteln.
In der Schlange ueberlegte ich noch ob ich der Warterei ein ende setzen sollte, indem ich meinen Rucksack vor die Officers schmeissen sollte mit den Worten:" For Allah! Paradise is waiting for me..."
Das haette meine Reise und das Immigrieren sicherlich sehr beschleunigt. Der Rueckflug war gratis gewesen.... da verstehen die Herren wohl keinen Spass.
Freitag, 26. September 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen